Haarwäsche

Haarwäsche
Wer hätte es gedacht, aber es gibt noch andere Methoden, außer der Haarwäsche mit Shampoo. Im Folgenden sollen die Methoden kurz umschrieben werden. Wer mehr über eine spezielle Art der Haarwäsche wissen möchte, der kann sich in einem der unter „Links“ aufgelisteten Foren schlauer machen.

  1. Vor der Haarwäsche
  2. Richtig shampoonieren
  3. Shampoowäsche
  4. Seifenwäsche
  5. Conditioner-Only
  6. Wasserwäsche
  7. Nach der Wäsche
  8. Pflege mit Öl

1. Vor dem Waschen:

Kämme die Haare vor dem Waschen gut durch. Dadurch wird schon vor der Wäsche ein Teil des leicht löslichen Schmutzes entfernt. Außerdem wirkt es dem Verkletten der Haare entgegen.
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2. Richtig shampoonieren:

Mache zunächst alle Haare nass. Das ist wichtig, damit sich das Reinigungsmittel besser verteilen lässt. Das Wasser sollte lauwarm bis angenehm kühl sein. Zu heißes Wasser laugt das Haar aus.
Verteile das Reinigungsmittel gut zwischen den Handflächen. Arbeite das Shampoo oder die Seife nun sorgfältig mit kleinen kreisenden Bewegungen der Fingerspitzen in die Haaransätze und die Kopfhaut ein. Vermeide es mit der ganzen Handfläche über die Haare zu rubbeln, da so eine zu starke Belastung ausgeübt wird.
Spüle die Haare solange mit kühlem/lauwarmem Wasser aus, bis das Wasser klar ist. Rückstände können das Haar stumpf aussehen lassen. Drücke vorsichtig das überschüssige Wasser aus den Haaren.
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3. Shampoowäsche:

Die wohl gängigste Methode ist die Shampoowäsche. Dabei gibt es zwei Dinge zu beachten: Erstens braucht man die Längen nicht einzushampoonieren. Es reicht, wenn das Shampoo beim Ausspülen in die Längen kommt. Man muss bedenken, dass das Haar mit zunehmender Länge immer älter wird und somit auch empfindlicher. Unsere Haare lassen sich gut mit einem Wollpullover vergleichen: Je öfter er gewaschen wird, desto leichter verfilzt er. Versuch also die Belastung der Längen weitgehend zu reduzieren. Das ist besonders wichtig, wenn deine Haare schon sehr lang sind, du sie wachsen lassen willst oder sie strapaziert sind.
Zweitens ist es ratsam das Shampoo vor dem Gebrauch zu verdünnen. Am besten gibt man eine kleine Menge in eine leere Flasche, füllt mit Wasser auf und schüttelt das Gemisch. Es lässt sich so leichter verteilen und später auch leichter ausspülen. Es ist wichtig die Haare gründlich auszuspülen. Rückstände sorgen sonst für platte, fettige Stellen im Haar.
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4. Seifenwäsche:

Die Seife wird im feuchten Haar direkt auf den Ansatz gerieben und aufgeschäumt. Nach dem Auftragen der Seife kann noch etwas Wasser auf den Kopf gegeben werden, damit es besser schäumt.
Bei der Seifenwäsche, wie auch bei der Shampoowäsche, gilt: Nur den Haaransatz einschäumen; nicht die Längen. Nach dem Ausspülen ist es ratsam eine kalte Zitronenrinse (Spülung aus 1l kaltem Wasser mit 2EL Zitronensaft) zu machen. Die Säure des Zitronensafts schließt die Schuppenschicht der Haare (Glanz), senkt den pH-Wert der Kopfhaut und verhindert die Bildung von Kalkseife in Regionen mit sehr hartem Wasser. Die Rinse wird anschließend wieder mit Wasser ausgespült.
Im Unterschied zu normalen Shampoos fühlen sich die Haare meist griffiger an. Das liegt daran, dass in der Seife keine Kämmbarkeitshilfen wie kationische Tenside enthalten sind und somit nicht so schnell platt werden. Haarseifen sind nur bedingt für dauergewelltes und coloriertes Haar geeignet.
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InfoInfos zur Haarseife
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5. Conditioner-Only:

Einige Leute waschen sich immer oder auch zwischendurch ihre Haare mit Conditioner. Er wird dabei großzügig in die gesamten Haare eingearbeitet. Dort bleibt er bis zu 10 Minuten und wird anschließend gründlich ausgespült. Für die Waschwirkung sorgen die im Conditioner enthaltenen Tenside. Da diese jedoch meistens sehr schwach sind, brauchen sie für die Reinigung Zeit.
Diese Methode ist nicht jedermanns Sache. Normalerweise kommt Conditioner nicht auf die Kopfhaut, weil die Wahrscheinlichkeit des Verklebens sehr hoch ist. Auch die geringere Waschkraft kann fettiges Haar zurücklassen. Gute Erfahrungen haben Personen mit lockigem und pflegebedürftigem Haar gemacht. Es ist mit einer Eingewöhnungszeit rechnen.
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6. Wasserwäsche:

Diese Methode ist etwas für echte Spezialisten. Die Kopfhaut produziert ihr eigenes Fett, das so genannte Sebum. Da es ein natürliches Fett ist, lässt es sich mit reinem Wasser nur schwer entfernen. Der Trick hinter der Wasserwäsche besteht darin, seine Kopfhaut möglichst in Ruhe zu lassen und drauf zu warten, dass die Kopfhaut weniger Sebum produziert. Diesem Zustand geht eine lange Entwöhnungsphase voraus, in der man immer weniger Shampoo verwendet bzw. beginnt, es nach und nach mehr zu strecken. Auf dem Weg zur perfekt eingestellten Kopfhaut kann es zu häufigem Juckreiz und fettigen Haaren kommen.
Für besonders empfindliche Köpfe ist diese Methode sicher eine Überlegung wert, da keinerlei bedenklichen Stoffe mehr an die Kopfhaut gelangen.
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7. Nach dem Waschen:

Nach der Haarwäsche ist das Haar besonders empfindlich, weil es sich während dem Waschen mit Wasser vollsaugt und somit aufgequollen ist. Am besten wickelst du die Haare in ein Handtuch und drückst leicht die Feuchtigkeit heraus. Anschließend solltest du die Haare solange in Ruhe lassen, bis sie handtuchtrocken sind. Jetzt kannst du die Haare vorsichtig mit den Fingern entwirren. Meist klappt das sogar besser als mit einem groben Kamm. Bürsten sollten vermieden werden, da die Borsten zu eng stehen und zu viel Kraft auf das nasse Haar ausüben. Vor allem für lockiges Haar ist ein Kamm die bessere, weil schmerzfreiere Variante.
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8. Pflege mit Öl:

An dieser Stelle kann eine Pflege mit Öl folgen. Dazu nimmst du 1-2 Tropfen des Öls oder die entsprechende Menge eines Fetts deiner Wahl und verreibst es gut zwischen deinen Handflächen. Verteilst es anschließend gleichmäßig in den Spitzen und Längen. Das Öl hilft dabei, die Feuchtigkeit im Haar einzuschließen. Achte darauf nicht zu viel zu nehmen, da dein Haar sonst schnell strähnig und unansehnlich werden kann. Manche erzielen bessere Ergebnisse, wenn sie das Öl nicht in das feuchte Haar einbringen, sondern erst, wenn die Haare vollständig getrocknet sind. Womit du besser zu Recht kommst, musst du ausprobieren.
Generell ist zur Haarpflege jedes Öl oder Fett verwendbar, auch jedes Speiseöl (Olive, Raps, Mais etc.). Allerdings unterscheiden sie sich in ihrer Reichhaltigkeit. Olivenöl zum Beispiel ist sehr schwer, wohingegen Jojobaöl sehr leicht ist. Bei der Wahl deines Öls können die Haarstruktur und der Zustand in die Entscheidung mit einfließen. Auch hier solltest du solange ausprobieren, bis du dein passendes Öl gefunden hast.
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